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Lublin
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top
Lublin (jidd. ×××××× lublin) ist die Hauptstadt der gleichnamigen Woiwodschaft im Osten Polens und liegt rund 160 Kilometer sĂźdĂśstlich der Hauptstadt Warschau. Die grĂśĂte polnische Stadt Ăśstlich der Weichsel ist mit circa 340.000 Einwohnern (Stand: 2019) die neuntgrĂśĂte Stadt des Landes. Lublin ist Sitz von fĂźnf Universitäten.
Lublin gehĂśrte zu den wichtigen Zentren in der polnischen Geschichte. 1569 wurde hier die Lubliner Union geschlossen. 1809 und 1944/45 war Lublin kurzzeitig Hauptstadt eines neuen polnischen Staates.
Contents
⢠Stadtgliederung
⢠Geschichte
⢠Anfänge
⢠Aufschwung
⢠Ăsterreich
⢠Religion
⢠Christentum
⢠Judentum
⢠Politik
⢠Stadtpräsident
⢠Stadtrat
⢠Theater
⢠Sport
⢠Kinos
⢠Museen
⢠Galerien
⢠Musik und Oper
⢠Kulturvereine
⢠Verkehr
⢠Nahverkehr
⢠Bildung
⢠Universitäten
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Stadtgliederung
Die Stadt Lublin umfasst ein Territorium von 147,5 km². Sie gliedert sich in 27 administrative Stadtbezirke (Stand: Februar 2022):cite-ref-3[3]
⢠ĹrĂłdmieĹcie (Innenstadt)
⢠Stare Miasto (Altstadt)
⢠Abramowice
⢠Bronowice
⢠CzechĂłw PoĹudniowy
⢠CzechĂłw PĂłĹnocny
⢠Czuby PoĹudniowe
⢠Czuby PĂłĹnocne
⢠DziesiÄ
ta
⢠Felin
⢠GĹusk
⢠HajdĂłw-ZadÄbie
⢠Kalinowszczyzna
⢠Konstantynów
⢠KoĹminek
⢠Ponikwoda
⢠Rury
⢠SĹawin
⢠SĹawinek
⢠Szerokie
⢠Tatary
⢠WÄglin PoĹudniowy
⢠WÄglin PĂłĹnocny
⢠Wieniawa
⢠Wrotków
⢠Za CukrowniÄ
⢠Zemborzyce
Geschichte
Anfänge
Archäologische Funde belegen, dass hier schon vor 5000 Jahren Menschen siedelten. Die Vorgeschichte begann im 6. Jahrhundert mit einer Ansiedlung auf dem Hßgel Czwartek, die Stadtgeschichte mit der Errichtung einer Burganlage vor ßber 700 Jahren.
1198 wurde Lubelnia erstmals erwähnt. Der Ortsname wurde vom Personennamen *Lubla/*Lubel mit dem Suffix -in abgeleitet.cite-ref-rymut-4-0[4] 1205 belagerte FĂźrst Roman von Wolhynien erfolglos die Burg lvblyn. 1241 wurde Lublin von den Tataren zerstĂśrt. 1244 wurde es von Litauern mit PruĂen und Jatwingern erobert. Im gleichen Jahr eroberte FĂźrst Daniel Romanowitsch von Galizien den Ort und befestigte ihn.
Im Schutz der Burg entwickelte sich die Siedlung zu einem wichtigen Handelszentrum. Ihr wurde am 15. August 1317 durch WĹadysĹaw I. Ellenlang das Magdeburger Stadtrecht verliehen. Die Stadtanlage wuchs durch den Zuzug von Handwerkern und Händlern, zum groĂen Teil deutscher Herkunft.cite-ref-5[5]
Aufschwung
Da Lublin an der Via Regia von Breslau nach Kiew zwischen Krakau und Wilna liegt, gab es zur Zeit der polnisch-litauischen Union einen groĂen Aufschwung. Im Jahr 1474 grĂźndete Kasimir IV. JagieĹĹo hier die Hauptstadt der neu geschaffenen Provinz Lublin. Durch italienische Baumeister und KĂźnstler wurden die mittelalterlichen Burg- und Festungsbauwerke zu einer befestigten kĂśniglichen Residenz im Baustil der italienischen Renaissance umgebaut. In der heutigen Altstadt entstanden zahlreiche Kirchen und KlĂśster sowie prächtige Handelshäuser und adelige Stadtpaläste. Die 1282 errichtete gotische Michaelskirche bestand bis 1852.
Im 16. Jahrhundert war Lublin eines der Zentren der vom Adel getragenen Reformation.
Lubliner Union 1569
â
Hauptartikel
:
Union von Lublin
1569 wurde in Lublin die Realunion zwischen Polen und Litauen vollzogen. Damit wuchs die regionale Bedeutung der Stadt. Lublin war in dieser Zeit eines der wichtigsten Zentren Polens.
Fßr die politische Bedeutung und die wirtschaftliche Prosperität Lublins war die Verlegung der Hauptstadt von Krakau nach Warschau 1596 ein schwerer Schlag, weil die Stadt nun abseits der wichtigsten Verkehrs- und Handelsrouten lag. Bedingt durch die Kriegswirren des 17. Jahrhunderts folgte der wirtschaftliche und kulturelle Abstieg.
Im Zuge der Gegenreformation wurden 1631 die Protestanten gewaltsam aus der Stadt vertrieben. Wenig später emigrierten viele Händler. 1655 plßnderten Kosaken die Stadt und im Jahre darauf schwedische Soldaten. Nach dem Nordischen Krieg begann der Wiederaufbau der Stadt. Stanislaus II. August Poniatowski gestattete den Protestanten, sich wieder in der Stadt anzusiedeln. So wurde 1784 die Dreifaltigkeitskirche errichtet.
Ăsterreich
Im Jahre 1792 wurde die Stadt auf Befehl von Katharina II. von russischen Truppen besetzt. Mit der Dritten Teilung Polens kam Lublin 1795 zu Ăsterreich. Im Jahr 1807, nach einem verheerenden Brand vier Jahre zuvor, zählte Lublin nur noch knapp 7.000 Einwohner und war damit an einem historischen Tiefpunkt angelangt. Im Ăśsterreichischen Feldzug gegen das Herzogtum Warschau besetzten Truppen des Herzogtums Warschau im Mai 1809 Lublin. Es kam im Frieden von SchĂśnbrunn zum Herzogtum und 1815 zu Kongresspolen, einem in Personalunion mit dem Russischen Reich regierten Staat. Der Adel verlieĂ die Stadt und zog aufs Land.
Kaiserreich Russland
1837 wurde Lublin russische Provinzhauptstadt. Nach weiterer Ăśkonomischer und demographischer Auszehrung durch die napoleonischen Kriege hatte wieder ein allmählicher BevĂślkerungsanstieg eingesetzt, der stärkere Impulse von der Industrialisierung erhielt, die hier allerdings nicht vor den 1880er Jahren einsetzte. Dieses Wachstum erreichte jedoch nie die AusmaĂe anderer Industriestädte, sodass Lublin bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs erst rund 83.000 Einwohner hatte. Im Ersten Weltkrieg war Lublin vom Sommer 1915 bis November 1918 von den verbĂźndeten deutschen und Ăśsterreichisch-ungarischen Armeen besetzt.
Zweite Polnische Republik
Seit 1918 war die Stadt wieder Bestandteil eines unabhängigen polnischen Staates. Kurz vor der Wiedererlangung der Unabhängigkeit wurde in Lublin am 27. Juli 1918 die Katholische Universität als Nachfolgeeinrichtung der von den Bolschewiki geschlossenen HÜheren Theologischen Akademie in St. Petersburg gegrßndet.cite-ref-6[6]
Unter deutscher Besatzung
Während der deutschen Besetzung Polens war die Stadt Teil des âGeneralgouvernementsâ. Im Vorfeld hatte die polnische Regierung beschlossen, dass im Falle eines Krieges Lublin vorĂźbergehender Sitz des Präsidenten wird. Der erste Luftangriff auf die Stadt erfolgte am 2. September 1939. Wenig später wurde die Stadt besetzt und Teile der polnischen Intelligenz erschossen. Auf der Burg wurde ein Gestapo-Gefängnis eingerichtet. Die Stadt wurde Hauptquartier fĂźr die Aktion Reinhardt, deren Ziel die Ermordung aller Juden und Roma im Generalgouvernement war. Die jĂźdische BevĂślkerung der Stadt Lublin wurde in ein Ghetto gezwungen, in dem zeitweise 26.000 Menschen lebten. Ein GroĂteil der BevĂślkerung wurde deportiert und ermordet.
Volksrepublik Polen
Vom 23. Juli 1944 bis zum 17. Januar 1945 war Lublin Sitz einer nur von der Sowjetunion unter Josef Stalin anerkannten polnischen Regierung. Dieses Polnische Komitee der Nationalen Befreiung schuf unter der Regie der Sowjetregierung und besonders des NKWD die Voraussetzung fßr ein totalitär gefßhrtes Nachkriegspolen. Das Gefängnis auf der Burg wurde bis 1954 weitergenutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte ein rascher Wiederaufbau der historischen Altstadt, an der Peripherie wurden mehrere Trabantenstädte gebaut.
Im Juli 1980 begann in und um Lublin eine Streikbewegung, die nach zwei Wochen durch Konzessionen der kommunistischen Regierung eingestellt wurde. Wenig später fĂźhrten die Streiks in Danzig und anderen Teilen Polens zur GrĂźndung der SolidarnoĹÄ.
Seit den 1960er Jahren wurden mehrere GroĂwohnsiedlungen in Plattenbauweise errichtet. Beispielhaft hierfĂźr ist das nĂśrdlich gelegene Viertel CzechĂłw, das ab den 1970er Jahren erschlossen und nachfolgend mit WohnblĂścken bebaut wurde. Viele dieser Gebäude wurden in den letzten Jahren saniert. Die Fassaden der Plattenbauten wurden teils aufwändig umgestaltet.
Dritte Polnische Republik
Ungeachtet des einstigen GroĂsiedlungsbaus, prägen gegenwärtig zumeist Mehrfamilienhäuser das âneueâ Stadtbild, z. B. das sĂźdwestlich gelegene Viertel WÄglinek seit 2009.cite-ref-7[7]
2017 erhielt die Stadt den Europapreis fßr ihre herausragenden Bemßhungen um den europäischen Integrationsgedanken.
Einwohnerentwicklung
Lublin steht mit 353.000 Einwohnern auf Platz 9 der Einwohnerstatistik polnischer Städte. In der Stadt leben auch etwa 100.000 Studenten. Die Arbeitslosenquote beträgt 8,9 % (nach GUS). Am Ende des 20. Jahrhunderts gab es eine deutliche BevÜlkerungszunahme.
⢠1807 â 07.082cite-ref-8[8]
⢠1814 â ca. 12.500
⢠1829 â ca. 15.800
⢠1870 â 021.346 (davon ca. 51 % Juden)
⢠1900 â 057.237
⢠1914 â 083.126
⢠1939 â 122.000
⢠1946 â 099.400
⢠1970 â 238.500
⢠1980 â 304.400
⢠1990 â 351.400
⢠2000 â 355.800
⢠2004 â 355.998
⢠2006 â 354.967 (nach GUS)
⢠2007 â 353.483 (nach GUS-Jahresbericht)
⢠2009 â 349.440 (nach GUS)
Religion
Christentum
RĂśmisch-katholische Kirche
Lublin ist der Sitz des gleichnamigen Erzbistums, in dessen Gebiet 97,6 % der Einwohner katholisch sind (Stand Dezember 2011). Bischofskirche ist die âErzkathedrale des hl. Johannes des Täufers und des hl. Johannes des Evangelistenâ.
Evangelisch-Augsburgische Kirche
In der Stadt Lublin besteht eine evangelisch-augsburgische (lutherische) Pfarrei, von der aus die Filialkirche in Kuzawka (Gmina Hanna, Powiat WĹodawski) mitversorgt wird. Sie ist der DiĂśzese Warschau der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen zugeordnet.
Judentum
â
Hauptartikel
:
Geschichte der Juden in Lublin
und
JĂźdisches Viertel (Lublin)
Seit dem 14. Jahrhundert gab es eine jĂźdische Kaufmannssiedlung am FuĂe der Burg. Im 16. und 17. Jahrhundert war Lublin das wichtigste Zentrum jĂźdischer Kultur in Polen. 1517 wurde hier die erste Jeschiwa in Polen gegrĂźndet, 1547 die zweite hebräische Druckerei Ostmitteleuropas. Lublin wurde wichtigster Versammlungsort des jĂźdischen Rates der vier Länder fĂźr Polen. An den Jeschiwot von Salomo Luria und Meir Lublin lernten SchĂźler aus vielen Teilen Polen-Litauens.
Mit der Ăbersiedlung Jaakow Jizchak Horowitzâ, des Sehers von Lublin, in die Stadt um 1792 wurde Lublin ein Zentrum des Chassidismus. FĂźr Ostjuden wurde Lublin Shtot von toyre, rabbones und khsidescite-ref-9[9] und polnisches Jerusalem. Unter der Burg lebten die meisten Juden der Stadt in äuĂerst kargen Verhältnissen.
Seit 1862 konnten sich Juden in der ganzen Stadt niederlassen. 1865 waren 59 % der Einwohner Lublins Juden, 1900 47 %.cite-ref-10[10] Im Jahr 1930 wurde unter Jehuda Meir Shapiro und in Anwesenheit von 20.000 Menschen die Chachmei Lublin Jeschiwa (hebräisch ×׊××ת ×××× ××××××) geweiht. Diese Hochschule des orthodoxen Judentums war die grĂśĂte Talmudschule der damaligen Welt.
1939 besetzten deutsche Truppen die Stadt. Die Hochschule musste schlieĂen. Es wurde ein Ghetto eingerichtet. Die Ghettobewohner wurden in Konzentrationslager deportiert. Ăber 14.000 jĂźdische Einwohner der Stadt wurden getĂśtet. 1942 wurden die Reste der ehemaligen jĂźdischen Stadt gesprengt und abgetragen.
Im heutigen Stadtteil KoĹminek befand sich während des Zweiten Weltkriegs das Vernichtungslager Majdanek. Lediglich 230 Lubliner Juden Ăźberlebten die deutsche Besatzung in der Stadt.
Politik
Stadtpräsident
An der Spitze der Verwaltung steht ein Stadtpräsident. Seit 2010 ist dies Krzysztof Ĺťuk von der Platforma Obywatelska. Bei der Wahl 2024 wurde sein Wahlkomitee auĂer von den Parteien der Koalicja Obywatelska auch von den WahlbĂźndnissen Trzecia Droga und Lewica sowie lokalen Bewegungen unterstĂźtzt. Die Wahl fĂźhrte zu folgendem Ergebnis:cite-ref-11[11]
⢠Krzysztof ŝuk (Wahlkomitee Krzysztof ŝuk) 57,5 % der Stimmen
⢠Robert Derewenda (Prawo i SprawiedliwoĹÄ) 34,3 % der Stimmen
⢠Marcin Nowak (Konfederacja und unabhängige lokale Verwaltungen) 6,0 % der Stimmen
⢠Ăbrige 2,2 % der Stimmen
Damit wurde Amtsinhaber ŝuk erneut bereits im ersten Wahlgang wiedergewählt.
Bei der Wahl 2018 wurde sein Wahlkomitee auĂer von der PO auch von Nowoczesna, der PSL, der SLD und lokalen Bewegungen unterstĂźtzt. Die Wahl fĂźhrte zu folgendem Ergebnis:cite-ref-12[12]
⢠Krzysztof ŝuk (Wahlkomitee Krzysztof ŝuk) 62,3 % der Stimmen
⢠Sylwester TuĹajew (Prawo i SprawiedliwoĹÄ) 31,5 % der Stimmen
⢠Jakub Kulesza (parteilos) 3,0 % der Stimmen
⢠Ăbrige 3,2 % der Stimmen
Damit wurde ŝuk bereits im ersten Wahlgang wiedergewählt.
Stadtrat
Der Stadtrat besteht aus 31 Mitgliedern und wird direkt gewählt. Die Stadtratswahl 2024 fßhrte zu folgendem Ergebnis:cite-ref-13[13]
⢠Wahlkomitee Krzysztof ŝuk 53,2 % der Stimmen, 18 Sitze
⢠Prawo i SprawiedliwoĹÄ (PiS) 34,8 % der Stimmen, 13 Sitze
⢠Konfederacja und unabhängige lokale Verwaltungen 8,4 % der Stimmen, kein Sitz
⢠Ăbrige 3,6 % der Stimmen, kein Sitz
Die Stadtratswahl 2018 fĂźhrte zu folgendem Ergebnis:cite-ref-14[14]
⢠Wahlkomitee Krzysztof ŝuk 54,5 % der Stimmen, 19 Sitze
⢠Prawo i SprawiedliwoĹÄ (PiS) 36,0 % der Stimmen, 12 Sitze
⢠Kukizâ15 / KORWiN 4,4 % der Stimmen, kein Sitz
⢠Wahlkomitee Lubliner Stadtbewegung 3,1 % der Stimmen, kein Sitz
⢠Ăbrige 2,0 % der Stimmen, kein Sitz
Städtepartnerschaften
Lublin unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften:cite-ref-twins-15-0[15]
| Stadt | Land | seit | Typ |
|---|---|---|---|
| AlcalĂĄ de Henares | Spanien Madrid, Spanien | 2001 | Partnerstadt |
| Bari | Italien Apulien, Italien | 2020 | Memorandum |
| Brest | Belarus Belarus | 2009 | beendet 2022 |
| Charkiw | Ukraine Ukraine | 2022 | Partnerstadt |
| Debrecen | Ungarn Ăszak-AlfĂśld, Ungarn | 1995 | Partnerstadt |
| Delmenhorst | Deutschland Niedersachsen, Deutschland | 1992 | Partnerstadt |
| Dnipro | Ukraine Dnipropetrowsk, Ukraine | 2017 | Memorandum |
| Erie | Vereinigte Staaten Pennsylvania, Vereinigte Staaten | 1999 | Partnerstadt |
| Granada | Spanien Andalusien, Spanien | 2012 | Memorandum |
| Graz | Osterreich Steiermark, Ăsterreich | 2019 | Memorandum |
| Hjørring | Danemark Nordjylland, Dänemark | 2017 | Memorandum |
| Iwano-Frankiwsk | Ukraine Ukraine | 2009 | Partnerstadt |
| Jiading , Shanghai | China Volksrepublik Huadong, Volksrepublik China | 2012 | Memorandum |
| Jiaozuo | China Volksrepublik Zhongnan, Volksrepublik China | 2010 | Partnerstadt |
| Kamjanez-Podilskyj | Ukraine Chmelnyzkyj, Ukraine | 2016 | Memorandum |
| Krywyj Rih | Ukraine Dnipropetrowsk, Ukraine | 2023 | Partnerstadt |
| Lancaster | Vereinigtes Konigreich England, Vereinigtes KĂśnigreich | 1994 | Partnerstadt |
| Luhansk | Ukraine Ukraine | 1996 | Partnerstadt |
| Luzk | Ukraine Wolyn, Ukraine | 1996 | Partnerstadt |
| Lwiw | Ukraine Ukraine | 2004 | Partnerstadt |
| Maribor | Slowenien Untersteiermark, Slowenien | 2017 | Memorandum |
| MĂźnster | Deutschland Nordrhein-Westfalen, Deutschland | 1991 | Partnerstadt |
| Nancy | Frankreich Grand Est, Frankreich | 1988 | Partnerstadt |
| NikĹĄiÄ | Montenegro Montenegro | 2015 | Memorandum |
| NilĂźfer | Turkei Bursa, TĂźrkei | 2014 | Partnerstadt |
| Novi Sad | Serbien Vojvodina, Serbien | 2013 | Memorandum |
| Nykøbing Falster | Danemark SjÌlland, Dänemark | 1992 | |
| Omsk | Russland Sibirien, Russland | 2009 | beendet 2022 |
| PanevÄĹžys | Litauen Litauen | 1999 | Partnerstadt |
| Pernik | Bulgarien Bulgarien | 2001 | Partnerstadt |
| Poprad | Slowakei PreĹĄovskĂ˝, Slowakei | 2015 | |
| Ramallah | Palastina Westjordanland, Palästina | 2010 | Memorandum |
| Rischon LeZion | Israel haMerkas, Israel | 1992 | Partnerstadt |
| Riwne | Ukraine Ukraine | 2013 | Partnerstadt |
| Schytomyr | Ukraine Ukraine | 2023 | Memorandum |
| Stari Grad , Belgrad | Serbien Serbien | 2017 | Partnerschaft |
| Starobilsk | Ukraine Luhansk, Ukraine | 1996 | Partnerstadt |
| Sumy | Ukraine Ukraine | 2013 | Partnerstadt |
| Tiflis | Georgien Georgien | 2014 | Partnerstadt |
| Tilburg | Niederlande Noord-Brabant, Niederlande | 1996 | Partnerstadt |
| TimiČoara | Rumänien Banat, Rumänien | 2016 | Partnerstadt |
| Tirana | Albanien Albanien | 2019 | Städtefreundschaft |
| Vilnius | Litauen Litauen | 2019 | Städtefreundschaft |
| Viseu | Portugal Centro, Portugal | 1998 | Partnerstadt |
| Wanadsor | Armenien Lori, Armenien | 2017 | Städtefreundschaft |
| Windsor | Kanada Ontario, Kanada | 2000 | Partnerstadt |
| Winnyzja | Ukraine Ukraine | 2013 | Städtefreundschaft |
| Wizebsk | Belarus Belarus | 2018 | beendet 2022 |
| Xiangyang | China Volksrepublik Zhongnan, Volksrepublik China | 2015 | Städtefreundschaft |
Ausländische Vertretungen und Konsulate
In Lublin befinden sich vier ausländische Vertretungen bzw. Konsulatecite-ref-wirtschaft-infrastruktur-16-0[16]:
⢠Honorarkonsulat des Vereinigten KÜnigreichs
⢠Generalkonsulat der Ukraine
⢠Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
⢠Honorarkonsulat von Brasilien
Kultur und SehenswĂźrdigkeiten
In der Innenstadt befinden sich viele historische Gebäude aus dem 15. bis 17. Jahrhundert, vor allem in der Altstadt. Von der historischen Stadtbefestigung sind zwei Tore zur Altstadt erhalten, das Krakauer Tor und das Grodzka-Tor. Zwischen dem Grodzka-Tor und dem Schloss befand sich bis 1942 ein jĂźdisches Viertel, das während der deutschen Besatzung Polens vĂśllig zerstĂśrt wurde. Heute zeigt sich an Stelle seiner Ăśstlichen Bereiche der halbrunde Schlossplatz (pl. Zamkowy), dessen Grundriss und historisierende Bebauung 1956 vĂśllig frei erfunden wurde. Das Lubliner Schloss wurde erstmals im 14. Jahrhundert errichtet und später oft umgebaut. Das historische Rybna-Tor wurde 1952 rekonstruiert. Von groĂer kunsthistorischer Bedeutung ist die kĂśnigliche Kapelle auf dem Schloss, in der alte byzantinische und altrussische Malereien aus der Zeit der Jagiellonen erhalten sind. Die als Jesuitenkirche erbaute Johanneskathedrale gilt als eine der ersten Barockbauten in Polen. Vor 1409 entstand die Heiliggeistkirche, 1412 die Marienkirche, 1638 die Agneskirche, 1644 die Mariä-Empfängnis-Kirche und 1680 die Eliaskirche. Die Peterskirche (poln. KoĹcióŠĹw. Piotra ApostoĹa) befindet sich vor den Toren der Altstadtmauer.
Theater
In Lublin sind gegenwärtig neun Theater beheimatet: das Teatr im. Juliusza Osterwy, das Teatr Lalki i Aktora im. Hansa Christiana Andersena, das Teatr Muzyczny, das OĹrodek Praktyk Teatralnych Gardzienice, das Teatr Provisorium und das Kompania Teatr. Unter dem Dach der Katholischen Universität Lublin (KUL) entstanden als studentische BĂźhnen: das Theater Scena Plastyczna KUL, das Teatr Enigmatic, (zuvor Teatr ITP) und das Prevue Stage Invitro â hierbei handelt es sich um Live- und Experimentaltheater.
Sport
Der Ăśrtliche Speedway (Bahnsport)-Club, Speedway Motor Lublin, ist in der hĂśchsten polnischen Liga, der Speedway Ekstraliga aktiv.
In der Saison 2025/2026 spielt der ansässige FuĂballverein, Motor Lublin, in der erstklassigen Ekstraklasa. Die Heimspiele finden in der Arena Lublin statt.
Im Dezember 2025 finden die Kurzbahneuropameisterschaften im Aqua Lublin statt.cite-ref-17[17]cite-ref-18[18]
Kinos
Zu den bekanntesten Kinos gehĂśren das CINEMA CITY und das BAJKA CINEMA.cite-ref-kultur-lublin-19-0[19]
Museen
Das Mahnmal und zugleich die nationale Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Majdanek im Stadtteil Kosminek ist Ăźber die Landesgrenzen bekannt. Die Burganlage von Lublin ist ein nationales Kulturdenkmal und beherbergt mehrere Museen und Sammlungen. Das Muzeum Lubelskie informiert Ăźber Burg- und Stadtgeschichte, mit den Ausstellungsorten: Muzeum ZakĹadu Historii Farmacji, das Muzeum Literackie im. JĂłzefa Czechowicza, das Muzeum Martyrologii âPod Zegaremâ, das Dworek Wincentego Pola sowie das DiĂśzesan-Museum der Katholischen Kirchenprovinz Lublin. Innerhalb der Altstadt befinden sich zahlreiche private Ausstellungen und Sammlungen, die individuell oder bei StadtfĂźhrungen besichtigt werden kĂśnnen, zu ihnen gehĂśrt auch eine spezielle FĂźhrung durch die mittelalterlichen Gänge und KellergewĂślbe unter dem Marktplatz. Lublin war viele Jahrhunderte das Zentrum einer blĂźhenden jĂźdischen Gemeinschaft. An diese Zeit erinnert die Yeshiva Chachmej â Thorah-Schule. Ăber die Entwicklung der Region Lublin informiert das in Stadtnähe befindliche ethnographische Museum Muzeum Wsi Lubelskiej. In einer 27 Hektar groĂen Dorfanlage werden die Haustypen der Region, traditionelle Kultur und Brauchtumspflege sowie alte Handwerkstechniken präsentiert. Der 25 Hektar groĂe Botanische Garten in Lublin befindet sich am Ufer der Czechowka, Besucher kĂśnnen im Jahresverlauf 6500 unterschiedliche Pflanzen kennenlernen. Der Park ist auch beliebte Kulisse fĂźr Open-Air-Konzerte und Sommerfeste.cite-ref-kultur-lublin-19-1[19]
Die staatliche Gedenkstätte und das Museum Majdanek befinden sich auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslagerscite-ref-kultur-lublin-19-2[19] sĂźdlich der Stadt an der StraĂe nach ZamoĹÄ.
Galerien
Die Kunstszene Lublins pflegt eine enge Zusammenarbeit mit den Hochschulen. Studenten und Absolventen kĂśnnen beispielsweise in der art galery of scena plastyczna ihre ersten Erfahrungen im Kunstbetrieb machen. Weitere Galerien sind die Andzelm Gallery, die Galerie PO SCHODACH, die PRZY BRAMIE GALLERY und die Galeria BiaĹa im Kulturzentrum.cite-ref-kultur-lublin-19-3[19]
Musik und Oper
Als Haus fĂźr Klassische Musik ist die Henryk Wieniawski Philharmonie berĂźhmt. Im Stadtzentrum befindet sich das Opernhaus.
Sächsischer Garten
Der Lubliner Stadtpark (pol. Ogród Saski), wurde 1837 im englischen Stil errichtet. Er umfasst circa 12 Hektar Fläche. In Warschau besteht ein gleichnamiger Sächsischer Garten, an den der Lubliner Park angelehnt ist.
Kulturvereine
Zum kulturellen Angebot der GroĂstadt Lublin tragen zahlreiche Vereine, ChĂśre, Orchester und Projektgruppen bei. Die professionelle Betreuung und Trägerschaft liegt beim Lublin Culture Centre oder (bei Studenten-Projekten) dem Akademickie Centrum Kultury âChatka Ĺťakaâ.cite-ref-kultur-lublin-19-4[19]
Sonstige Bauwerke
Centrum Spotkania Kultur
Im 2015 erĂśffneten Begegnungszentrum der Kulturen (pol. Centrum Spotkania Kultur) finden seitdem Konzerte, Theatervorstellungen und diverse kulturelle Veranstaltungen statt.
Grey Office Park
Der 104 Meter hohe Sendeturm in der Raabe-StraĂe fällt durch seine ungewĂśhnliche Bauweise auf, denn er besteht aus einem freistehenden Betonturm, der in einer offenen kastenfĂśrmigen Konstruktion steht.cite-ref-20[20] Generell prägen vielseitige Wohn- und BĂźrotĂźrme das Stadtbild der Nachkriegszeit. Exemplarisch illustriert der BĂźro-Komplex Grey Office Park im LSM-Quartier eine glasbetonte BĂźroarchitektur. In der Nachbarschaft wurde ein weiterer 19-stĂśckiger, zugleich 58,5-hoher Wohnturm konzipiert und realisiert.
Das Reiterstandbild Josef Pilsudski befindet sich auf dem Litauischen Platz.
Wirtschaft und Infrastruktur
Die Wirtschaftskraft der ostpolnischen GroĂstadt bildet eine Basis fĂźr die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den osteuropäischen Nachbarstaaten Belarus und der Ukraine. Gegenwärtig (2010) besitzt die Stadt 38.000 Gewerbebetriebe und Unternehmen, dazu gehĂśren auch 645 Unternehmen mit ausländischer Beteiligung. Die Wirtschaftsstruktur der Stadt bietet 111.600 Arbeitsplätze â davon entfallen etwa 23.100 auf Industrie und Bauwesen, 86.500 auf den Dienstleistungssektor (mit Bildung- und Forschung) und 1.800 auf die Land- und Forstwirtschaft. In der Metropolregion Lublin leben Ăźber 715.000 Menschen, dazu gehĂśren etwa 100.000 Studenten. Lublin ist in demographischer Sicht eine Stadt der Jugend. FĂźr die Trinkwasserversorgung der GroĂstadt wurde der Stausee Zemborzyce angelegt.cite-ref-wirtschaft-infrastruktur-16-1[16]
Verkehr
Seit dem Mittelalter ist Lublin ein wichtiger Verkehrsknoten. Durch die Stadt fĂźhren die folgenden LandesstraĂen:
⢠Droga krajowa 12: ĹÄknica â Leszno â Kalisz â PiotrkĂłw Trybunalski â Radom â Lublin â Dorohusk â Kiew
⢠Droga krajowa 17: Warschau â Lublin â Lemberg
Lublin hat eine Nordumfahrung per SchnellstraĂe und soll Ăźber die S12, S17 und S19 an die Autobahnen A1, A2 und A4 angebunden werden.
Die Stadt hat sich seit ErĂśffnung der ersten Bahnlinie im Jahr 1877 zu einem Bahnknotenpunkt entwickelt. Der in den 1920er Jahren umgebaute Bahnhof gehĂśrt zu den wichtigsten des Landes. Die Strecke Ăźber NaĹÄczĂłw nach DÄblin wird gegenwärtig modernisiert. In dieser Zeit Ăźbernehmen IC-Busse nach Radom und Regionalbusse den Schienenersatzverkehr. (Stand: November 2018)
Der Flughafen Lublin-Ĺwidnik (Port Lotniczy Lublin â IATA-Flughafencode LUZ) sollte bis zur FuĂball-Europameisterschaft 2012 in Betrieb gehen. Die Gesamtkosten dieser Investition lagen bei 200 Mio. PLN (ca. 56 Mio. Euro). Zum Ausbau gehĂśrte eine 2.200 m lange Startbahn. Am 17. Dezember 2012 landete um 12:20 UTC als erstes Linienflugzeug eine Boeing 737 der Ryanair (EI-DLK) von London-Stansted kommend mit Flugnummer FR9524 auf dem Flughafen von Lublin.cite-ref-21[21] Der RĂźckflug nach London-Stansted mit der Flugnummer FR9525 erfolgte um 13:05 UTC. Daneben besteht der Verkehrslandeplatz Lublin-Radawiec im Westen der Stadt.cite-ref-wirtschaft-infrastruktur-16-2[16]
Nahverkehr
In Lublin verkehren neben Autobussen auch 13 Oberleitungsbuslinien. Der ĂPNV in Lublin ist seit April 2019 fĂźr Menschen ab 65 Jahren kostenlos.cite-ref-22[22]
Ansässige Unternehmen
Nach dem Krieg wurde in Lublin die Autofabrik Fabryka SamochodĂłw CiÄĹźarowych (FSC) gegrĂźndet, in der unter anderem der Transporter Ĺťuk (1958â1998) und der Daewoo Nexia (1995â1998) gefertigt wurden.
⢠Die MiÄdzynarodowe Targi Lubelskie (Internationale Messe Lublin) ist Veranstalter der grĂśĂten Fachmessen und Ausstellungsevents in Ostpolen. An den alljährlich veranstalteten Fachmessen nehmen Vertreter aus dem polnischen Bauwesen, Automobilindustrie, Tourismus, Landwirtschaft, Energetik, Gesundheitswesen und Bildungswesen teil.
⢠Der Lubliner GroĂhandelsmarkt AG â der GroĂhandelsmarkt ist der umsatzstärkste Betrieb fĂźr landwirtschaftliche Produkte und Lebensmittel im SĂźdosten Polens.cite-ref-wirtschaft-infrastruktur-16-3[16]
Wirtschaftliche Verbände und Einrichtungen
Lublin ist der Hauptsitz oder grĂśĂere Filiale folgender Einrichtungencite-ref-wirtschaft-infrastruktur-16-4[16]:
⢠Polnischer Arbeitgeberverband â Filiale Lublin
⢠Business Centre Club
⢠Stiftung fßr die Entwicklung der Lubliner Region
⢠Kammer fßr Handwerk und Unternehmertum in Lublin
⢠Lubliner Stiftung fßr Entwicklung
⢠Polnische Handwerkskammer â Filiale Lublin
⢠Lubliner Sejmik fßr Wirtschaft
⢠Lubliner Arbeitgeberforum
⢠Polnische Stiftung der Zentren zur FĂśrderung der Wirtschaftsentwicklung âOIC Polandâ
⢠Rat fßr Unternehmertum der Lubliner Region
⢠Regionale Wirtschaftskammer Lublin
Bildung
Bildung und Forschung wurden zu einem wichtigen Wirtschaftszweig, ßber 100.000 Studenten leben in der Stadt. Es entstanden fßnf staatliche Universitäten und zwÜlf private Hoch- und Fachschulen, die älteste Universität ist die 1918 gegrßndete Katholische Universität (KUL).
Universitäten
Lublin ist Sitz von fßnf Universitäten und mehr als zehn privaten Hochschulencite-ref-wirtschaft-infrastruktur-16-5[16]
⢠Katholische Universität Lublin (Katolicki Uniwersytet Lubelski, KUL) â ist die älteste Universität der Stadt, sie wurde bereits 1918 gegrĂźndet.
⢠Maria-Curie-SkĹodowska-Universität (Uniwersytet Marii Curie-SkĹodowskiej, UMCS)
⢠Medizinische Universität Lublin (Uniwersytet Medyczny w Lublinie) und
⢠Naturkundliche Universität Lublin (Uniwersytet Przyrodniczy w Lublinie)
⢠Technische Universität Lublin (Politechnika Lubelska)
AuĂerdem befindet sich in Lublin das Kollegium Polnischer und Ukrainischer Universitäten (www.ekpu.lublin.pl).
Private Hochschulen
⢠Hochschule fßr Wirtschaft und Innovation (www.wsei.lublin.pl)
⢠Hochschule fßr Unternehmertum und Verwaltung (www.wspa.pl)
⢠Hochschule fßr Sozialwissenschaften (www.wsns.lublin.pl)
⢠Hochschule fßr Sozial- und Naturwissenschaften (www.wssp.edu.pl)
⢠KĂśnig-WĹadysĹaw-JagieĹĹo-Hochschule Lublin (www.lsw.edu.pl)
⢠Businessschule Lublin (www.lbs.pl)
⢠Pädagogische Hochschule Warschau, AuĂenstelle in Lublin (www.wsptwp.eu/n/lublin)
⢠HochschulĂźbergreifendes Melchior-WaĹkowicz-Institut fĂźr Journalistik und Sozialwissenschaften in Lublin (www.lublin.euczelnia.com)cite-ref-wirtschaft-infrastruktur-16-6[16]
Institute und Forschungszentren
⢠Zentrum fĂźr Biotechnologie der Maria-Curie-SkĹodowska-Universität
⢠Zentrum fßr Elektronik, Optoelektronik und Teleinformatik (Technische Universität Lublin)
⢠Zentrum fßr Umweltschutz (Technische Universität Lublin)
⢠Zentrum fĂźr Nanotechnologie (Maria-Curie-SkĹodowska-Universität)
Im Aufbau befinden sich noch:
⢠Zentrum fßr Arzneimittel und Impfstoffe
⢠Zentrum fßr Lebensmitteltechnologie
⢠Zentrum fßr Technologietransfer und Projektmanagement
PersĂśnlichkeiten
⢠Jan z Lublina (um 1490 â um 1550), Komponist und Organist
⢠Joel Serkes (1561â1640), jĂźdischer Gelehrter und Rabbiner
⢠StanisĹaw Kostka Potocki (1755â1821), Politiker
⢠Karol LipiĹski (1790â1861), Violinist, Komponist und Operndirigent
⢠Wincenty Pol (1807â1872), Schriftsteller, Geograph und Ethnograph
⢠WĹadysĹaw Taczanowski (1819â1890), Zoologe
⢠Ludwik Karol Teichmann (1823â1895), Anatom
⢠Henryk Wieniawski (1835â1880), Komponist und Violinist
⢠JĂłzef Wieniawski (1837â1912), Komponist und Pianist
⢠Johannes Hermann Zukertort (1842â1888), Schachmeister
⢠Ămile Meyerson (1859â1933), Chemiker, Journalist, Verwaltungsfachmann und Wissenschaftsphilosoph
⢠Antoinette Szumowska-Adamowska (1868â1938), Pianistin und Musikpädagogin
⢠Sergei Lebedew (1874â1934), russischer Chemiker
⢠MieczysĹawa ÄwikliĹska (1879â1972), Schauspielerin
⢠BolesĹaw Bierut (1892â1956), Politiker
⢠Larissa Reissner (1895â1926), Schriftstellerin und Revolutionärin
⢠Eugeniusz Eibisch (1896â1987), Maler und Hochschullehrer, Rektor der Krakauer Kunstakademie
⢠Maria GorczyĹska (1899â1959), Schauspielerin
⢠Zygmunt PuĹawski (1901â1931), Flugzeugkonstrukteur und Pilot
⢠Fred Rose (1907â1983), kanadischer Politiker
⢠Alina Scholtz (1908â1996), Landschaftsarchitektin
⢠Leo Zuckermann (1908â1985), deutscher Kommunist
⢠BronisĹawa Wajs (1910â1987), Roma-Dichterin und Sängerin
⢠Anna Langfus, geb. Anna-Regina Szternfinkiel, (1920â1966), polnisch-franzĂśsische Schriftstellerin und HolocaustĂźberlebende
⢠Julia Hartwig (1921â2017), Dichterin, Essayistin, Ăbersetzerin und Kinderbuchautorin
⢠Danuta Mostwin (1921â2010), polnisch-US-amerikanische Schriftstellerin, Sozialarbeiterin und Migrationswissenschaftlerin
⢠Wanda PĂłĹtawska (1921â2023), Psychiaterin, KZ-Ăberlebende und Autorin
⢠Hela Felenbaum-Weiss (1924â1988), KZ-Ăberlebende und Partisanin
⢠Arthur J. Freeman (1930â2016), US-amerikanischer theoretischer Physiker
⢠Joseph MĂŠlèze-Modrzejewski (1930â2017), Rechtshistoriker, Papyrologe und Hochschullehrer
⢠Nechama Tec (1931â2023), Hochschullehrerin, Autorin und HolocaustĂźberlebende
⢠Zvi Lothane (* 1934), Psychiater und Psychoanalytiker jßdischen Glaubens in New York City
⢠Andrzej Czuma (* 1938), polnischer Politiker
⢠Piotr Szczepanik (1942â2020), populärer Musiker und Schauspieler
⢠Waldemar Tura (* 1942), Schachkomponist
⢠Salomon Korn (* 1943), Vorsitzender der Jßdischen Gemeinde in Frankfurt am Main
⢠Janusz Lewandowski (* 1951), Politiker
⢠Józef Niewiadomski (* 1951), Theologe
⢠Andrzej Sontag (* 1951), Dreispringer
⢠Zofia PopioĹek (* 1952), Sejmabgeordnete
⢠Tomasz WĂłjtowicz (1953â2022), Volleyballspieler
⢠WĹadysĹaw Ĺťmuda (* 1954), FuĂballspieler und -trainer
⢠Krzysztof Zbigniew KamiĹski (* 1957), Politiker
⢠Jerzy Kornowicz (* 1959), Komponist, Vorsitzender des Polnischen Verbands der Komponisten
⢠Elşbieta Kruk (* 1959), Politikerin
⢠RafaĹ Ĺlusarz (* 1962), Mediziner und Politiker
⢠Agnieszka Suchora (* 1968), Schauspielerin
⢠Marcin Wierzbicki (* 1969), Komponist und Musikpädagoge
⢠Piotr Chmielewski (* 1970), Radrennfahrer
⢠Jacek BÄ
k (* 1973), FuĂballspieler
⢠Adam Bab (* 1974), rÜmisch-katholischer Geistlicher und Weihbischof in Lublin
⢠Krzysztof Hetman (* 1974), Politiker
⢠Jakub Wierzchowski (* 1977), FuĂballspieler
⢠Skubas (* 1981), Sänger, Komponist und Gitarrist
⢠Agnieszka Polska (* 1985), Kßnstlerin
⢠Paulina Barzycka (* 1986), Schwimmerin
⢠MichaĹ KabaciĹski (* 1988), Politiker
⢠Anna Próchniak (* 1988), Schauspielerin
⢠MichaŠSzyba (* 1988), Handballspieler
⢠Paula Mazurek (* 1991), Beachhandballspielerin
⢠Aleksandra MirosĹaw (* 1994), Sportkletterin
⢠MichaŠJasiczek (* 1994), Skirennläufer
⢠Patryk Szysz (* 1998), FuĂballspieler
⢠Julia Radelczuk (* 2006), Beachvolleyballspielerin
⢠MichaŠSzubarczyk (* 2011), Snookerspieler
Literatur
⢠JĂśrg Gebhard: Lublin. Eine polnische Stadt im Hinterhof der Moderne (1815â1914), BĂśhlau, KĂśln / Weimar / Wien 2006, ISBN 978-3-412-07606-1 (Dissertation Universität Konstanz 2005, 394 Seiten).
⢠Andrzej RozwaĹka: Lubelskie wzgĂłrze staromiejskie w procesie formowania Ĺredniowiecznego miasta. (The Lublin Old Town Hill in the Process of Formation of the Medieval City). Wydawnictwo Uniwersitetu Marii Curie-SkĹodowskiej, Lublin 1997, ISBN 83-227-1017-8.
⢠Andrzej RozwaĹka, RafaĹ NiedĹşwiadek, Marek Stasiak: Lublin wczesnoĹredniowieczny. Studium rozwoju przestrzennego (= Origines Polonorum, Band 1). Fundacja na rzecz Nauki Polskie, Wydawnictwo Trio, Warszawa 2006, ISBN 978-83-7436-054-8.
Weblinks
Commons
: Lublin
â Album mit Bildern
Wikivoyage: Lublin
â ReisefĂźhrer
⢠Website der Stadt Lublin
⢠Touristische Website der Stadt Lublin (Memento vom 25. November 2010 im Internet Archive)
⢠Lublin Kulturhauptstadt Europas 2016 (polnisch)
⢠FÜrderverein Mßnster-Lublin e. V.
⢠Deutschsprachige Publikationen ßber / im Bibliotheks- und Bibliographieportal / Herder-Institut (Marburg)
Einzelnachweise
cite-note-area-and-population-in-the-territorial-profile-in-2024-11. Area and population in the territorial profile in 2024. Abgerufen am 7. September 2025.
cite-note-22. Website der Stadt, Prezydent Miasta (Memento vom 25. März 2015 im Internet Archive), abgerufen am 12. März 2015
cite-note-33. â lublin.eu: Dzielnice. (polnisch, abgerufen am 1. Februar 2022)
cite-note-rymut-44. â Kazimierz Rymut, Barbara Czopek-Kopciuch: Nazwy miejscowe Polski: historia, pochodzenie, zmiany. 6 (L-Ma). Polska Akademia Nauk. Instytut JÄzyka Polskiego, KrakĂłw 2005, S. 207 (polnisch, online).
cite-note-55. â Kurt LĂźck: Deutsche Aufbaukräfte in der Entwicklung Polens. Gunther Wolf. Plauen im Vogtland, 1934, S. 496 (Online).
cite-note-66. â [1] Polen erreichte seine Unabhängigkeit erst im November 1918 wieder; zur Nachfolge
cite-note-77. â Stadtrat Lublin: Beschluss UchwaĹa nr 925/XXXVII/2009, 17. Dezember 2009
cite-note-88. â Daten fĂźr das 19. Jahrhundert nach Archivrecherchen von JĂśrg Gebhard, in: derselbe, Lublin. Eine polnische Stadt im Hinterhof der Moderne (1815â1914), BĂśhlau 2006, S. 362
cite-note-1010. â P. R. Magocsi (2002): Historical Atlas of Central Europe. Seattle: University of Washington Press. S. 109
cite-note-1111. â Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 16. Mai 2024.
cite-note-1212. â Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 22. Juli 2020.
cite-note-1313. â Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 16. Mai 2024.
cite-note-1414. â Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 22. Juli 2020.
cite-note-twins-1515. â Miasta partnerskie i zaprzyjaĹşnione / lublin.eu - oficjalny portal miasta Lublin (Partner- und befreundete Städte / lublin.eu â offizielle Website der Stadt Lublin). Rathaus Lublin (Sitz der Stadtverwaltung Lublin), abgerufen am 17. Februar 2024 (polnisch).
cite-note-wirtschaft-infrastruktur-1616. â Lublin â Businessfreundliche Umgebung (Image-BroschĂźre der Stadtmarketing Abteilung Lublin). (PDF; 3,9 MB) In: Lublin.eu Onlinemagazin der Stadtverwaltung. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 5. Dezember 2010; abgerufen am 25. August 2010.
cite-note-1717. â Philip Häfner: Lublin statt Stettin: Was die Vergabe der Kurzbahn-EM fĂźr die deutschen Schwimmfans bedeutet. In: Swim+More. 28. Februar 2025, abgerufen am 26. November 2025.
cite-note-1818. â Mistrzostwa Europy w pĹywaniu - waĹźne informacje. In: Inspiruje Nas Sport - MOSiR Lublin. Abgerufen am 26. November 2025 (polnisch).
cite-note-kultur-lublin-1919. â Lublin â City of Inspiration. (Memento vom 24. Mai 2011 im Internet Archive) In: Lublin.eu. Onlinemagazin der Stadtverwaltung. 25. August 2010 (PDF; 3,2 MB; Image-BroschĂźre des Stadtmarketings).
cite-note-2020. â PrzeglÄ
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cite-note-2121. â Gesehen bei https://www.flightradar24.com/RYR9524
cite-note-2222. â Lublin: BezpĹatna komunikacja miejska dla osĂłb powyĹźej 65 lat. Forsal.pl, 28. April 2019, abgerufen am 27. August 2024 (polnisch).